Features

Dienstag 09:05 Uhr Ö1

Radiokolleg - Gärtnern für das Klima

Eine Ideensammlung (2). Gestaltung: Ilse Huber und Sabine Nikolay Im Mai 2020 haben wir begonnen im "Radiokolleg" Klima-Garten-Projekte vorzustellen. Jetzt kommt die Fortsetzung: was tut sich im Sommer? Dazu greifen wir wieder auf Beiträge von Hörerinnen und Hörern zur Ö1 Initiative "Gärtnern für das Klima" zurück, die auf der Website oe1.orf.at/garten ihre Beiträge hochgeladen haben. Inzwischen ist eine beeindruckende Sammlung von Videos, Bildern und Berichten entstanden, aus der wir Ihre Ideen und Erfahrungen auswählen können. In der "Radiokolleg"-Reihe "Gärtnern für das Klima" legen wir besonderes Augenmerk auf das, was in dieser Vegetationsperiode im Garten im Sinne der Nachhaltigkeit und des Klimas bereits gelungen ist - "Blumenerde ist das neue Klopapier" nannte der Gärtner Ludwig Starkl die Zeit während der Corona-Ausgangsbeschränkungen. Ist es wirklich die Saison des grünen Wachstums? Wie entwickeln sich Garten, Balkon, Terrasse und Gemeinschaftsbeet? - Eine Reportage von Ilse Huber und Sabine Nikolay.

Dienstag 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Wim Wenders Der deutsche Ausnahmeregisseur Musikinsel Kuba Mehr als Buena Vista Social Club Das Kalenderblatt 11.8.1999 Totale Sonnenfinsternis in Mitteleuropa Von Hellmuth Nordwig Wim Wenders - der deutsche Ausnahmeregisseur Autor: Florian Kummert / Regie: Rainer Schaller Er hat seit den 1970er Jahren den deutschen Autorenfilm wie kaum ein anderer geprägt: Wim Wenders. Mit seinen Spiel- und Dokumentarfilmen hat er sich in der Filmlandschaft einen Ausnahmestatus erarbeitet, ist weltweit angesehen und vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit der Goldenen Palme von Cannes. Werke wie "Pina" und "Buena Vista Social Club" wie "Paris, Texas" und "Der Himmel über Berlin" sind weniger von einer geradlinigen Geschichte angetrieben, als von der Faszination für Menschen und Orte. Wenders, der sich als Reisender sieht und sich mit jeder Arbeit auf eine neue Suche, einen Trip ins Unbekannte begeben will, wurde so zum Meister der stimmungsvollen und poetischen Road Movies. Musikinsel Kuba - Mehr als Buena Vista Social Club Autor und Regie: Markus Mayer Zigarren, Rum und Musik - das sind die Exportschlager Kubas. Tatsächlich hat die größte Karibik-Insel mit dem Son cubano, der Verschmelzung afrikanischer und europäischer Elemente, eine Blaupause der mittel- und lateinamerikanischen Kultur geliefert. Das mussten nicht erst die rüstigen Veteranen des Buena-VistaSocial-Club ab Mitte der 90-er Jahre beweisen. Warum klingt die kubanische Musik anders als Blues und Jazz aus Nordamerika? Die Kuba-Expertin Ulli Langenbrinck erklärt die sozialgeschichtlichen Zusammenhänge, die zur Entstehung der faszinierenden, kubanischen Musik geführt haben. Moderation: Christian Schuler Redaktion: Andrea Bräu

Dienstag 09:30 Uhr Ö1

Radiokolleg - Datenpunkte im Informationszeitalter

1982, 1995, 2003, 2008 (2). Gestaltung: Julia Gindl, Sarah Kriesche 1995 Datenschutz Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist im Mai 2018 nach jahrelangen Verhandlungen und einer großen Lobbyschlacht in Brüssel in Kraft getreten. Das europäische Datenschutzgesetz wurde lange als "Lex Facebook" bezeichnet und soll nicht nur Nutzerinnen und Nutzern mehr Rechte bringen, sondern auch dafür sorgen, dass sich die großen Technologiefirmen aus dem Silicon Valley an europäische Gesetze halten. Noch in einer Zeit vor Sozialen Medien und flächendeckendem Internet legt die Europäische Union bereits im Jahr 1995 mit einer Datenschutz-Richtlinie die erste Grundlage für den Umgang mit personenbezogenen Daten. Die Richtlinie war schon damals als Schutz vor Datenmissbrauch und als Teil der europäischen Freiheit angedacht, und sollte dem Gefühl, nicht überwacht zu werden, entgegenwirken. Gestaltung: Julia Gindl

Dienstag 09:45 Uhr Ö1

Radiokolleg - Zwischen Fürstenhof und Synagoge

Der Komponist Salomone Rossi am Übergang von Renaissance zu Barock (2). Gestaltung: Gerhard Krammer Von den vielen Rossis der italienischen Barockmusik verdient der mit keinem verwandte Salomone (auch Salamone) Rossi als Zeitgenosse von Viadana und Gastoldi um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert aus vielerlei künstlerischen und konfessionellen Gründen ein besonderes musikhistorisches Interesse. Als einziger jüdischer Geigenvirtuose und Komponist gehörte er in der Ära der Kapellmeister Giaches de Wert, Benedetto Pallavicino und Claudio Monteverdi als Musikerkollege zum Hofe der Gonzaga in Mantua. Trotz eines reichhaltigen Oeuvres sind von ihm kaum biografische Daten bekannt. Man setzt seine Lebenszeit in die Epoche zwischen 1570 bis etwa 1630 an, einige Sekundärquellen geben den Geburtstag mit 19. August 1570 an. 1587 begann Rossis lang andauernde Arbeit für den Hof von Gonzaga. Er war zunächst als Sänger und Bratschist tätig. Unter Herzog Vincenzo I. übernahm er die Leitung der Hofmusik. Als einer der führenden Komponisten seiner Epoche entwickelte er die musikalischen Form der "Triosonate". Salomone Rossi hat aber vor allem im Bereich der jüdisch-liturgischen Musik seine Spuren bis heute hinterlassen. 1623 wurde eine Sammlung von 33 Psalmen, Hymnen und liturgischen Gedichten publiziert, die für drei bis acht Stimmen gesetzt waren. Damit dokumentieren sich auch jene Veränderungen, die im praktischen Umgang mit Chorwerken in den norditalienischen Synagogen des frühen 17. Jahrhundert vollzogen wurden. Eine akustische Zeitreise, die einiges Entdeckungspotential im liturgischen wie im profanen Bereich in sich birgt.

Dienstag 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Isaac Stern Der legendäre Geiger Die Violine Die Geschichte eines Instruments Das Kalenderblatt 11.8.1999 Totale Sonnenfinsternis in Mitteleuropa Von Hellmuth Nordwig Isaac Stern - der legendäre Geiger Autor und Regie: Martin Trauner Isaac Stern (1920 - 2001): Er zählt zu den größten Geigern des 20. Jahrhunderts. Im Gegensatz zu den vielen andren großen Virtuosen seiner Generation ist er kein Wunderkind. Erst mit 8 Jahren bekommt er Geigenstunden. Mit 24 Jahren erfüllt er sich dann einen Traum, er debütiert in der New Yorker Carnegie Hall. Von da tritt er mit seiner Geige einen musikalischen Triumphzug um die ganze Welt an. Er spielt in Japan, Australien, in Indien und sogar in China. In Erinnerung bleibt er aber nicht wegen einer überbordenden Virtuosität, sondern wegen seines Talents: Nicht nur für Musik, sondern vor allem wegen seiner Begabung als Lehrer, als Vermittler, als Brückenbauer. Einer, der Brücken gebaut hat durch seine Musik.. Die Violine - die Geschichte eines Instruments Autor und Regie: Markus Vanhoefer In der musikalischen Hochkultur des Westens spielt sie ohne Zweifel die "erste Geige". Denn aus unseren Symphonieorchestern und Opernhäusern ist die Violine nicht mehr wegzudenken. Dennoch ist ihre Geschichte auch die Geschichte einer gelungenen Integration, denn die Ursprünge unserer Streichinstrumente, und damit auch die der Geige, geht zurück auf den arabischen Kulturkreis zu Zeiten der Kreuzzüge. Die Sendung schaut jedoch nicht nur zurück zu den Vorfahren er heutigen Violine, sie erzählt die spannende Entwicklungsgeschichte des modernen Instruments und erklärt bauweise und Spieltechniken. Abschließend geht sie der Frage nach, warum das "Sopraninstrument der Violininstrumente" eine so herausragende Bedeutung in unserer abendländischen Musik erreicht hat. Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Susanne Poelchau

Dienstag 19:15 Uhr Deutschlandfunk

Das Feature

Zurück zur "Apotheke Europas"? Auf den Spuren eines unnötigen Mangels Von Ludger Fittkau Regie: Anna Panknin Produktion: Deutschlandfunk 2020 Schon vor der Corona-Krise waren wichtige Medikamente über Monate nicht lieferbar. Viele davon werden heute fast ausschließlich in China und Indien hergestellt. Aus Kostengründen. In Deutschland wurde dagegen die letzte große Antibiotika-Fabrik 2017 stillgelegt. Noch vor einem Vierteljahrhundert war die Hoechst AG im Frankfurter Vorort Hoechst ein global bedeutendes Pharma-Unternehmen. An rund 15.000 Apotheken der Welt hing das Firmenschild mit Turm und Brücke, der symbolischen Darstellung des expressionistschen Verwaltungsgebäudes. Die Hoechst AG gibt es heute nicht mehr. Die Antibiotika-Fermentationsanlage wird nicht mehr für den ursprünglichen Zweck genutzt. Doch nun mehren sich Stimmen aus Politik und Wirtschaft, die fordern, aus der Covid-19-Krise zu lernen und versorgungsrelevante Arzneimittel wie Antibiotika künftig wieder in Europa zu produzieren. Klar ist inzwischen auch: Die Stilllegung der Anlage in Hoechst wäre nicht nötig gewesen. Denn es gab Unternehmer, die sie weiterbetreiben wollten. Zurück zur "Apotheke Europas"?

Dienstag 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Ich und die Welt Was Reisefilme über unsere Gesellschaft erzählen Von Pia Masurczak und Lisa Westhäußer (Wdh. v. 10.12.2019) Lächelnde Kinder, atemberaubende Landschaften und am Ende die Gewissheit, dass die Welt doch irgendwie gut ist - Reisefilme boomen derzeit in deutschen Kinos. Mit dem Fahrrad oder dem alten Schulbus durchqueren die Hauptfiguren von Filmen wie "Weit" oder "Anderswo. Allein in Afrika" fremde Weltgegenden und wecken mit ihren Filmen die Sehnsucht nach Freiheit, authentischem Erleben und dem Ausbruch aus dem Alltag. Im Mittelpunkt der Filme, Blogs und Bücher stehen dabei weniger die Reiseziele als vielmehr die Reisenden selbst, die die Welt als offen und einladend erleben und beim Reisen zu sich selbst finden. Die Reflexion über die Privilegien westlicher Reisender, die mit einem mächtigen Pass reisen und in einer starken Währung verdienen, bleibt dabei oft außen vor. Ein Feature über den Wunsch nach einem positiven Welterleben in einer komplizierten Zeit.

Dienstag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Feature

-Antenne: Zwischenbilanz Zusammengestellt von Jenny Marrenbach und Ingo Kottkamp Moderation: Jenny Marrenbach Ton und Technik: Christoph Richter Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020 Länge: 56"30 Mit den folgenden Kurz-Dokus: Beate und David Von Patrick Batarilo Beste Von Jurate Braginaite Gabriel Von Marta Medvesek Roger Von Klaus Schirmer Ich Von Robert Schoen Eine Musikerin, ein Lehrer, ein Kind, eine Mutter. Sie alle haben Zeit, einmal kurz innezuhalten. In unserem Magazin für Kurz-Dokus fragen sie sich und uns: Wo stehe ich gerade? Was war bis jetzt? Was kommt noch? Wo stehe ich? Und wo will ich hin? Fünf Menschen in unterschiedlichen Situationen schauen aus der Vogelperspektive auf sich selbst und denken über Ihre Leben nach - es ist gerade nicht die schlechteste Zeit dafür. Vier davon haben wir dabei mit dem Mikrofon begleitet. Der oder die fünfte sind Sie - wenn Sie uns zuhören. Feature-Antenne: Zwischenbilanz

Dienstag 22:08 Uhr Ö1

Radiokolleg

Gärtnern fürs Klima. Eine Ideensammlung (2). Gestaltung: Ilse Huber, Sabine Nikolay Datenpunkte im Informationszeitalter. 1982, 1995, 2003, 2008 (2). Gestaltung: Julia Gindl, Sarah Kriesche Zwischen Fürstenhof und Synagoge. Der Komponist Salomone Rossi am Übergang von Renaissance zu Barock (2). Gestaltung: Gerhard Krammer

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