Hörspiele

Dienstag 15:00 Uhr MDR KULTUR

Die Ehre des Israel Gow (Folge 2 von 2)

Krimi-Sommer mit Pater Brown: Von Gilbert Keith Chesterton Produktion: MDR/SWR/RBB 2005 (23 Min.)

Dienstag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Dienstbare Geister (2/4) Von Paul Plamper

Dienstag 20:10 Uhr Deutschlandfunk

Hörspiel

magazin Extra: Heimweh nach Verlorenem - Franz Hessel und der Schock der Moderne Von Thomas Zenke Regie: Der Autor Mit Susanne Barth, Thomas Lang, Jürg Löw Produktion: Deutschlandfunk 2001 "Wir Fatalisten des Zufalls glauben geradezu: Suchet nicht, so werdet ihr finden. Nur was uns anschaut, sehen wir. Wir können nur -, wofür wir nichts können." (Franz Hessel) In Erinnerung geblieben ist Franz Hessel vor allem als Verfasser eleganter Feuilletons, der z.B. in "Spazieren in Berlin" dem alten Berliner Westen ein Denkmal gesetzt hat. "Nur was uns anschaut, sehen wir" - hinter der Devise des melancholischen Flaneurs steckt ein komplexes philosophisches Programm. Sein Freund Walter Benjamin erkannte in Hessels Schreiben den Ausdruck eines Epochenumbruchs. Nur ein Mann wie Franz Hessel, so Benjamin, "in dem das Neue sich, wenn auch still, so sehr deutlich ankündigt, kann einen so originalen, so frühen Blick auf dies eben erst Alte tun". Franz Hessel, 1880 in Stettin als Sohn eines Bankiers geboren, wuchs in Berlin auf. 1906 - 1914 lebte er in Paris, arbeitete ab den zwanziger Jahren als Lektor bei Rowohlt in Berlin, übersetzte gemeinsam mit seinem Freund Walter Benjamin Prousts "Recherche". 1938 verließ er Deutschland, wurde 1940 in Frankreich interniert und starb nach einem im Lager erlittenen Schlaganfall 1941 in Sanary-sur-Mer.

Dienstag 22:00 Uhr Radio Blau

Gewinner des Hörspielsommers 2020*

Preisträger-Hörspiele zum Nachhören, heute: "A Woman"s Work" von ongoing project und "BlitzFritzen" von Regine Elbers

Montag Mittwoch